Allnet Flat Tarife mit LTE – Handytarife mit Highspeed

Mit dem neuen LTE Standard erhält man eine bessere Verfügbarkeit und gleichzeitig mehr Geschwindigkeit. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle LTE Allnet Flat Tarife vorstellen, die eine Geschwindigkeit von bis zu 375 Mbit/s mit LTE Max erreichen. Diese werden zwar nur mit den Tarifen von der Telekom und Vodafone erreicht, jedoch findet man den günstigen Einstieg in die Allnet Flats mit LTE schon mit 25 oder 50 Mbit/s.

Neben der Geschwindigkeit ist es vor allem die Stabilität der Internetverbindung, die den Umstieg auf LTE lohnenswert macht. Mit einem Klick auf Details erhalten Sie weitere Informationen zu den LTE Tarifen. Im Bereich „Internet“ wird der LTE-Speed angegeben.

LTE

Im Bereich der Telekommunikation wimmelt es von vielen technischen Begriffen. Da ist von Touchscreens, Akkulaufzeit, Allnet Flatrates, dem 3G und dem 4G Mobilfunkstandard und anderen Ausdrücken die Rede. Einer der Begriffe, die häufiger erwähnt werden, ist die Abkürzung LTE. Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen etwas näher erklären, was sich dahinter verbirgt.

LTE – ein neuer Mobilfunkstandard

Die Abkürzung LTE kommt aus der englischen Sprache und steht für die Wörter Long Term Evolution, auf deutsch in etwa Langzeit-Entwicklung. Das ist eine Anspielung darauf, dass es sich bei LTE um eine Weiterentwicklung des vorher gebräuchlichen UMTS-Standards handelt. Da UMTS oft als Mobilfunkstandard der 3. Generation (3G) bezeichnet wird, finden Sie häufig auch die Abkürzung 4G (Mobilfunkstandard der 4. Generation) für LTE. Der neue Standard wurde notwendig, weil moderne Geräte wie Smartphones und Tablet PCs mit immer mehr Apps und Programmen ausgerüstet sind, die das schnelle Laden großer Mengen an Daten erfordern. Sonst wären solche Dienste wie Videoanrufe, Online Spiele oder Web TV gar nicht möglich. Mit dem alten UMTS Standard funktionieren die Anwendungen entweder gar nicht oder nur quälend langsam.

Welche Eigenschaften zeichnen LTE aus?

Die Geschichte von LTE begann in Deutschland im Jahr 2010. Damals wurde die Ausstrahlung der terrestrischen Fernsehprogramme von analog auf digital umgeschaltet und die nicht mehr genutzten Sendefrequenzen wurden von der TelekomVodafone und o2 ersteigert. Noch im selben Jahr ging der erste LTE Sendemast der Telekom in Kyritz in Betrieb. In Deutschland benutzt das LTE Mobilfunknetz 3 Frequenzen:

  • 800 MHz
  • 1.800 MHz
  • 2.600 MHz

Die Frequenz mit 800 MHz ist dabei ganz besonders begehrt, weil Funksignale mit dieser Wellenlänge eine größere Reichweite haben und auch im Inneren von Gebäuden gut zu empfangen sind. Mit relativ wenigen Masten kann eine große Fläche abgedeckt werden. Deswegen setzen alle Netzbetreiber, außer E-Plus, hauptsächlich auf diesen Bereich. Der kleinste deutsche Anbieter versorgt seine Kunden im Frequenzbereich 1.800 MHz. Die Frequenz von 2.600 MHz wird für weitere technische Entwicklungen momentan offen gehalten und bleibt weitgehend ungenutzt.

Was sind die Vorteile von LTE?

Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass im selben Zeitraum viel größere Datenmengen übertragen werden können als bei Vorgänger UMTS. Dadurch geht das Laden von Webseiten wesentlich schneller und Videos oder Spiele können flüssig angeschaut werden. Theoretisch ist mit LTE eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s möglich. Das ist dreimal schneller als ein Festnetzanschluss mit DSL 100. In der Praxis ist die erzielte Geschwindigkeit natürlich viel geringer und liegt derzeit bei etwa 50 bis 75 Mbit/s, was allerdings ebenfalls sehr beachtlich ist. Das übertragene Datenvolumen ist ebenfalls erheblich größer als beim Vorgänger-Standard 3G.

Gibt es auch Nachteile?

Ja, LTE kann auch Probleme bereiten. Besonders in der Frequenz 1.800 MHz, die von E-Plus genutzt wird, ist die Verfügbarkeit nicht überall gegeben. In ländlichen Gebieten steht das LTE Netz oft noch nicht zur Verfügung.In so einem Fall schaltet das Endgerät automatisch in den niedrigeren Standard UMTS um. Dasselbe passiert auch, wenn Sie im LTE Netz telefonieren wollen. Das schnelle Netzwerk ist im Grunde genommen nur für die Übertragung von Daten ausgelegt. Gespräche werden im Internet als VOIP übertragen. Wenn Sie über LTE anrufen, schaltet das Handy automatisch auf UMTS zurück, um das Gespräch zu übertragen. Deswegen kann es einige Sekunden dauern, bis die Verbindung aufgebaut wird.

Wie sieht die Zukunft von LTE aus?

Der nächste Schritt in der Entwicklung heißt LTE Max. Dabei werden Download Geschwindigkeiten von mehr als 200 MBit/s erreicht. Vodafone und o2 legen dafür ihre beiden Frequenzbänder von 800 und 2.600 MHz zusammen und erreichen durch die Kombination eine Download Geschwindigkeit von bis zu 225 MBit/s. Der neue Standard wird im Moment noch getestet. Die Telekom dagegen ist schon weiter und ermöglicht auf der Frequenz 1.800 MHz Download Geschwindigkeiten bis zu 300 MBit/s, die theoretisch mögliche Höchstgeschwindigkeit. Derart schnelles LTE ist aber gegenwärtig nur an wenigen Standorten in Deutschland erhältlich, darunter an wichtigen Flughäfen und einigen Universitäten. Momentan gibt es auch noch keine Endgeräte, die eine so hohe Geschwindigkeit überhaupt nutzen könnten. Das wird sich aber wahrscheinlich bald ändern. Trotzdem wird es noch einige Zeit dauern, bevor LTE Max weite Verbreitung finden wird.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie einen LTE Tarif wählen?

Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie erst einmal 2 Dinge klären:

  • Unterstützt Ihr Endgerät LTE?
  • Ist LTE an Ihrem Standort verfügbar?

Nicht alle Smartphones und Tablet PCs sind für LTE ausgelegt. Auch jetzt noch werden Modelle angeboten, mit denen Sie lediglich im UMTS Netz unterwegs sein können. Äußerlich unterscheiden sich die Geräte kaum voneinander, Modelle für UMTS sind aber in der Regel etwas günstiger. Wir empfehlen Ihnen, entweder den Verkäufer zu fragen oder sich in der Produktbeschreibung des entsprechenden Geräts zu informieren, wenn Sie es in einem Onlineshop kaufen wollen.

Auf der Webseite des Anbieters Ihrer Wahl können Sie überprüfen, ob LTE in Ihrer Gegend verfügbar ist oder nicht. Das ist jedoch nur eine allgemeine Aussage, die im Einzelfall nicht unbedingt zutreffen muss. Wenn Sie in einem Gebäude mit massiven Wänden aus Stahlbeton leben, kann der Empfang im Inneren stark beeinträchtigt sein. Ähnliches trifft auch auf alte Gebäude mit dicken Wänden aus Lehm zu. Lehm enthält viele mineralische Bestandteile und kann den Empfang stark abschirmen.

Was gilt es beim eigentlichen Tarif zu beachten?

Am besten können Sie LTE Tarife im Internet miteinander vergleichen. Dabei wäre es jedoch ein Fehler, sich nur auf den Preis zu beschränken. Nicht immer ist der günstigste Tarif auch der beste. Achten Sie vielmehr auf das Datenvolumen, dass Sie pro Abrechnungseinheit (meist ein Kalendermonat) zur Verfügung haben. Mit LTE sind Sie nicht nur sehr schnell unterwegs, sondern laden auch automatisch große Mengen an Daten herunter. Ein Tarif mit einem Datenvolumen von weniger als 1 GB macht praktisch keinen Sinn, weil Ihre zulässige Datenmenge zu schnell aufgebraucht ist. Besser sind Tarife von 2 GB und mehr. Manche Anbieter geben ihren Kunden sogar bis zu 8 GB pro Monat. Relativ gesehen bezahlen Sie bei Tarifen mit großen Volumen weniger pro GB als bei solchen mit geringem Datenvolumen.

Der zweite wichtige Punkt, auf den Sie achten müssen, ist die so genannte Datenautomatik. Das ist ein bei Anbietern sehr beliebter Trick, um ihren Umsatz zu steigern. Er funktioniert folgendermaßen: Wenn Ihr Datenvolumen für den laufenden Monat aufgebraucht ist, stellt Ihnen Ihr Anbieter neues Volumen zur Verfügung, damit Sie auch weiterhin mit hoher Geschwindigkeit mobil surfen können. Das geschieht automatisch und benötigt nicht Ihre Zustimmung. Dieses zusätzliche Volumen ist jedoch erheblich teurer als das im normalen Tarif enthaltene. Wird dieser Vorgang mehrfach wiederholt, kommt am Monatsende eine dicke Rechnung, trotz Allnet Flatrate.

Wie können Sie so etwas vermeiden?

Indem Sie sparsam mit Ihrem LTE Datenvolumen umgehen. Sie sollten sich es zur Gewohnheit machen, bei Ihrem Handy die Funktion „mobile Daten“ stets zu deaktivieren und sie nur einschalten, wenn sie unbedingt benötigt wird. Zu Hause oder bei Freunden und Bekannten können Sie auch über WLAN im Internet surfen. Dabei schonen Sie Ihr Datenvolumen, weil Sie den DSL Anschluss benutzen, um online zu gehen. Die meisten DSL Anschlüsse haben keine Volumenbegrenzung. Unterwegs gibt es ebenfalls immer mehr kostenloses, öffentliches WLAN, beispielsweise in Shopping Centern, Bahnhöfen, Flughäfen oder auch in Fernbussen und Zügen.