Freenetmail – Test, Erfahrungen und Vergleich

In diesem Artikel möchten wir uns mit dem neben den sonst üblichen Tarifneuheiten und Aktionen mit freenetmail beschäftigen und den Dienst einen Test unterziehen. Wir wollen Sie mitnehmen und freenetmail in allen Punkten beleuchten und Erfahrungen mit dem Produkt sammeln.

Vergleich – Welche Formen von Freenetmail gibt es?

Freenetmail gibt es in verschiedenen Varianten und lässt dem Nutzer bei der Registrierung 4 Möglichkeiten offen. Im ersten Schritt gibt es auf der Startseite von Freenetmail die Möglichkeit sich kostenlos zu registrieren. Das erfolgt in den Tarif freenetmail basic.

Der Leistungsumfang ist im kostenlosen Zugang bereits üppig. Im Basiszugang befindet sich ein Speicherplatz für E-Mails von 1 GB. Gleichzeitig hat man bei allen Zugängen die Möglichkeit, Daten in der freenet Cloud zu speichern. In der kostenlosen Variante stehen 2 GB Speicherplatz zur Verfügung.

2 weitere Features sind noch sehr interessant, denn man kann aus dem eigenen Account noch 3 kostenlose SMS pro Monat verschicken. Weiterhin kann man 3 Postfächer von anderen Anbietern integrieren und vereinfacht damit einen Umzug von anderen Anbietern zu freenetmail. Durch die Bündelung der Postfächer erreicht man eine Vereinfachung der eigenen Accounts und hat so alle Mails in einem Account im Überblick.

Der einzige Nachteil, wenn es man denn so nennen mag, ist die Anzeige von Werbung. Damit finanziert freenet die Bereitstellung des kostenlosen Accounts und ermöglicht es dem Kunden, diesen umfangreichen Leistungsumfang zu nutzen.

Je nach Account und Leistungspaket stehen jedoch noch mehr Funktionen zur Verfügung. Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen daher die 4 Produkte von freenetmail in folgendem Vergleich dargestellt und zeigen auch gleichzeitig den Funktionsumfang und die Preise im Überblick.

Freenetmail Produkte im Vergleich

Basic
0 € mtl.
1 GB Speicher für E-Mails
2 GB Cloud Speicher
3 Frei-SMS
3 Postfächer von anderen Anbietern
20 MB Versand / 100 MB Empfang max. Dateigröße
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Basic Plus
1,49 € mtl.
1 GB Speicher für E-Mails
2 GB Cloud Speicher
3 Frei-SMS
3 Postfächer von anderen Anbietern
20 MB Versand / 100 MB Empfang max. Dateigröße
komplett Werbefrei
Jetzt anmelden
Start
2,99 € mtl.
5 GB Speicher für E-Mails
20 GB Cloud Speicher
60 Frei-SMS
10 Postfächer von anderen Anbietern
60 MB Versand / 100 MB Empfang max. Dateigröße
komplett Werbefrei
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Classic
4,99 € mtl.
10 GB Speicher für E-Mails
40 GB Cloud Speicher
120 Frei-SMS
15 Postfächer von anderen Anbietern
60 MB Versand / 100 MB Empfang max. Dateigröße
komplett Werbefrei
eigene E-Mail Domain
Jetzt anmelden

 

Wie man in der Übersicht erkennen kann, gibt es mit freenetmail basic den bereits beschriebenen kostenlosen Zugang. Möchte man auf Werbung verzichten, dann gibt es mit freenetmail basic plus einen werbefreien Zugang. Dafür werden monatlich 1,49 Euro fällig.

Die Erweiterung des Umfangs ist mit freenetmail start möglich. Bei der beliebtesten Variante für 2,99 Euro im Monat steigt der Leistungsumfang deutlich. Der Speicherplatz für Mails liegt bei 5 GB, der Cloud Speicher bei 20 GB. Zusätzlich sind 60 Frei-SMS inklusive und man kann insgesamt 10 andere Postfächer integrieren. Auch Dateianhänge können mit 60 MB im Versand und 100 MB im Empfang deutlich größer ausfallen als im Tarif freenetmail basic. Für Nutzer mit hohen Ansprüchen ist diese Variante ideal.

Maximale Leistung bietet freenetmail classic. 10 GB Speicherplatz für E-Mails, 40 GB Cloudspeicher und 120 Frei-SMS sind hier für einen monatlichen Preis von 4,99 Euro inklusive. Weiterhin lassen sich 15 andere Postfächer von Anbietern integrieren. Neben dem deutlich größeren Speicher steht noch die eigene E-Mail Domain im Mittelpunkt. Hier kann man sich nach dem Schema IhrVorname@IhrNachname.de eine eigene Domain sichern und so die Mailadresse noch mehr individualisieren.

Funktionsumfang von freenetmail classic

Neben der ganzen Beschreibung der einzelnen Tarife, möchten wir hier jedoch einen Blick in freenetmail werfen und zeigen, was sich genau hinter dem Dienst verbirgt. Meldet man sich bei freenetmail an und führt den Login durch, erhält man eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Dienste. Folgender Screenshot zeigt die Oberfläche von freenetmail classic nach erfolgreichem Login.

freenetmail classic

Der erste Eindruck zeigt eine sehr aufgeräumte Oberfläche, die als Cockpit bezeichnet wird. Das Design erinnert ein wenig an die Kacheloptik von Windows 10 und lässt sich leicht handhaben. Von hier aus geht es in die einzelnen Bereiche wie die Postfächer, die Kontakte oder die Cloud.

Postfach

Klickt man nun in einen Bereich wie das Postfach hinein, dann öffnet sich im oberen Bereich ein neuer Tab und sorgt dafür, dass die Übersichtlichkeit stets bewahrt wird. Folgender Screenshot zeigt die Funktionsweise:

Postfach Reiter

Gleichzeitig sieht man hier auch den Aufbau des Posteingangs und kann diesen beliebig auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, indem man eigene Ordner anlegen oder weitere Posteingänge integrieren kann. Das hat den Vorteil, dass alle eigenen Mailkonten in einer Oberfläche gebündelt werden können und es damit einen zentralen Anlaufpunkt für die eigenen Mails gibt. Hier können Dienste wie GMX, Web.de, Yahoo, Hotmail, T-Online, Google und viele weitere Anbieter eingebunden werden.

Hierzu sind lediglich die E-Mail Adresse, der Benutzername und das Passwort notwendig, um ein Postfach in den Posteingang hinzu zu fügen. Im folgenden Screenshot sieht man die Integration eines Postfachs von Arcor.

Postfach Integration

Kontakte

Weiter geht es mit dem Bereich Kontakte. Hier kann man alle eigenen Kontakte verwalten und neue Kontakte hinzufügen. Vor allem am Anfang kann das Einpflegen neuer Kontakte Zeitraubend sein. Jedoch gibt es mit der Importfunktion eine einfache Möglichkeit, bestehende Kontakte aus anderen Diensten zu importieren.

Der Import erfolgt per csv Datei und kann von Anbietern und Diensten wie 1&1, AOL, GMX, Google Gmail, Microsoft Outlook, Telekom, Web.de oder Yahoo erfolgen.

Cloud

Im nächsten Menüpunkt geht es um die Freenet Cloud. Je nach Tarif stehen hier zwischen 2 und 40 GB zur Verfügung. Im Tarif freenetmail classic handelt es sich um 40 GB Speicher.

freenetmail cloud

Auch hier setzt sich wieder die klare Linie durch und ermöglicht es dem Nutzer im ersten Schritt, einen Überblick von seinen Daten zu erhalten.

Klickt man dann durch das Menü auf der linken Seite, werden ausschließlich Fotos, Musik oder Dokumente wie Word oder Excel Dateien angezeigt. Weiterhin ist es noch möglich, Daten aus der Freenet Cloud mit Freunden oder Bekannten zu teilen. Das geht mit wenigen Klicks. Man markiert eine Datei und im Anschluss erhält man im oberen Bereich das Freigabesymbol. Nach einem Klick erhält man die Freigabeoptionen und kann die individuelle URL bequem direkt aus dem Menü heraus an eine Mailadresse verschicken. Zur besseren Veranschaulichung zeigt folgendes Bild die beiden Schritte.

freenet cloud Freigabe

Im Anschluss kann man die getätigten Freigaben über den Menüpunkt „Freigaben“ verwalten und besitzt so stets den Überblick.

Fotos, Musik und Dokumente

Blicken wir wieder zurück auf die Oberfläche, also das Cockpit von freenetmail, dann schauen wir uns im nächsten Schritt die weiteren Menüpunkte an. Mit den Bereichen Fotos, Musik und Dokumente gibt es die Ordner, die wir bereits aus der freenet Cloud kennen. Über diese Punkte kann man direkt in die Ordner springen und spart sich so die Navigation über den Menüpunkt Cloud.

Apps

Hinter diesem Bereich befinden sich 3 Punkte, die den Zugriff von unterwegs auf freenetmail und freenetcloud ermöglichen. Zusätzlich gibt es noch einen Desktop-Client, der den Zugriff auf die Cloud unter Windows und dem Mac ermöglicht.

Schauen wir uns im ersten Schritt die App von freenetmail an. Diese ist sowohl im Apple App Store, als auch im Google Play Store erhältlich. Nach erfolgter Installation werden die Nutzerdaten abgefragt und im Anschluss kann man sich in die App einloggen. Dort findet man den gleichen Aufbau wie in der Desktop Variante vor.

freenetmail App

Das komplette Postfach lässt sich auch hier verwalten und spricht insgesamt sehr zügig an. Zusätzlich kann man mit der App auch auf die freenet Cloud zugreifen.

Für den Zugriff zur Cloud ist eine separate App verfügbar, die im Vorfeld installiert werden muss. Ist dieser Schritt abgeschlossen, kann man mit einem Tipp zwischen den Apps wechseln. Die einfache Handhabung macht an dieser Stelle sehr viel Sinn, denn so kann man entweder große Dateien direkt über die App in der Cloud speichern oder aber Dateien aus der Cloud per Mail verschicken. Die Integration und die Verbindung der Apps funktionierte in unserem Test problemlos und ging sehr schnell von der Hand.

freenet cloud App

Auch hier gibt es die bekannten Menüpunkte, um direkt in den Bereich der Fotos, Musik oder Dokumente zu springen. Öffnet man die App das erste Mal, wird im ersten Schritt eine Synchronisation durchgeführt. Erst dann stehen alle Daten zur Verfügung.

Ähnlich verhält es sich bei dem Desktop Client für Windows und für Mac. Der Download ist unter diesem Link möglich und ist ebenfalls in wenigen Schritten einsatzbereit. Nach dem ersten Schritt wird man auch hier nach den Zugangsdaten gefragt und wird nach erfolgtem Login direkt in den freenet Cloud Ordner geleitet.

Sicherheit

Im nächsten Schritt gibt es im Cockpit den Menüpunkt der Sicherheit. Hier erhält man die Option mit Norton Internet Security die eigene Privatsphäre zu schützen und für 2,49 Euro im Monat eine Lizenz für 3 Rechner zu erhalten. Nutzt man dieses Angebot, erhält man vom Prinzip her 2 Lizenzen geschenkt, denn das vergleichbare Produkt direkt von Norton bietet zum gleichen Preis nur eine Lizenz an. Wer also sparen möchte und die eigene Sicherheit erhöhen will, sollte sich das Angebot etwas genauer anschauen.

Kalender

Im nächsten Schritt wollen wir einen kurzen Blick auf den Kalender werfen. Zur besseren Veranschaulichung gibt es auch hier wieder ein Screenshot von der Oberfläche des Kalenders.

freenetmail Kalender

Mit einem Klick auf den Menüpunkt „Neuer Eintrag“ öffnet sich das dargestellte Menü und ermöglicht die Eintragung eines Termins in den Kalender. Die Angaben können individualisiert werden und gleichzeitig in Kategorien geordnet werden.

Je nach Dringlichkeit des Termins ist auch eine Erinnerung per SMS möglich. Zusätzlich kann man noch weitere Notizen hinzufügen, um den Termin noch besser zu beschreiben oder um Punkte aufzugreifen, die für den Termin wichtig sind.

Kostenlose SMS & Faxe

Als weiteren  Service bietet freenet noch einen SMS Dienst an. Dieser befindet sich ebenfalls im Cockpit unter dem Menüpunkt „SMS“. Je nach Paket stehen 3 – 120 SMS pro Monat kostenlos zur Verfügung.

Das Verfassen einer Nachricht erfolgt über das neu geöffnete Fenster. Zuerst wählt man den Kontakt aus und schreibt dann die SMS in das Nachrichtenfeld. Ist die SMS verschickt, befindet sie sich im „Gesendet“ Ordner des Postfachs. Auch die Antwort auf die SMS erscheint im Posteingang und führt den Gedanken einer integrierten Oberfläche fort. Alle Dienste im Überblick mit einem Posteingang.

Das gleiche Prinzip gilt auch für den Menüpunkt der „Anrufe & Faxe“. Aus diesem Bereich kann man Faxe verfassen und verschicken. Antworten bzw. Faxeingänge erscheinen ebenfalls im zentralen Posteingang.

Zusätzlich kann man über den Menüpunkt noch die persönliche Rufnummer verwalten und den Anrufbeantworter verwalten.

Mail Domain

Der Bereich Mail Domain ist nur im Tarif freenetmail classic inklusive und beinhaltet die Möglichkeit, eine eigene Domain nach dem Muster IhrName@wunschname.de zu registrieren.

Weitere Menüpunkte

Im Bereich Software wird noch einmal der Hinweis auf die Apps und den Desktop Client gegeben. Diese Punkte haben wir bereits im Bereich der Apps aufgegriffen und erklärt.

Die anderen Punkte wie Wetter, Bundesliga und Horoskop verweisen auf Dienste von freenet und zeigen die aktuellen Neuigkeiten aus den Bereichen.

Bei Bedarf kann man das Cockpit noch um weitere Punkte erweitern und es mehr oder weniger zur eigenen Startseite machen. Verweise zu Facebook, Amazon, Ebay und weiteren Diensten ermöglichen mit nur einem Klick den Sprung in den entsprechenden Dienst.

Fazit

Freenetmail besticht durch eine klare Optik und intuitive Bedienung. Über wenige Klicks lässt sich der eigene Startbildschirm anpassen und auf die Bedürfnisse zuschneiden. Je nach Bedarf stehen von einem kostenlosen Zugang bis hin zu freenetmail classic verschiedene Leistungsstufen mit verschiedenen Preisen zur Verfügung.

Ein weiterer Vorteil ist die SSL Verschlüsselung, die die Sicherheit bei der Datenübertragung garantiert. Zusätzlich punktet der Dienst mit einem deutschen Serverstandort und den deutschen Datenschutzbestimmungen.

Am besten gefallen hat uns der Gedanke der Integration. Mit wenigen Klicks sind alle E-Mail Adressen in einem Posteingang gebündelt. Selbst FAX und SMS lassen sich in dem Posteingang integrieren. Fallen dann mit der Zeit viele Daten an, lassen sich diese einfach in die freenet Cloud auslagern und bei Bedarf vom Desktop-PC oder am Smartphone abrufen. Insgesamt funktionierte der Dienst in der Kombination der einzelnen Bereiche sehr gut und hat uns überzeugt.

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Es war bisher immer ein guter Empfang gewesen, aber seit der Codierung war das Bild immer auf den Privaten Sendern mal gut, aber meistens sehr schlecht. Kann ich absolut nicht mehr empfehlen!

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