Handyvertrag mit Auszahlung – Das gibt es zu wissen!

Allnet Flat Ratgeber

Zusätzlich zu den großen und längst etablierten Unternehmen drängen immer neue Anbieter auf den deutschen Markt für Telekommunikation. Das führt zu einer Verschärfung des Wettbewerbs. Anbieter versuchen, mit attraktiven Angeboten neue Kunden zu gewinnen. In diesem Zusammenhang hört man immer wieder, dass es Handyverträge gibt, bei denen der Kunde Geld ausgezahlt bekommt.

Handyvertrag mit Auszahlung – was steckt dahinter?

Mit diesem Begriff werden Handyverträge bezeichnet, bei denen der Kunde eine bestimmte, vertraglich vereinbarte Summe ausgezahlt bzw. überwiesen bekommt. Dabei kann es sich um Beträge in Höhe von mehreren Hundert Euro handeln. Wie ist so etwas möglich? In den meisten Fällen offeriert der Anbieter einen Handyvertrag mit Auszahlung, wenn der Kunde dafür im Gegenzug bei Vertragsabschluss bzw. Vertragsverlängerung auf ein neues Handy verzichtet.

Dieser Deal lohnt sich für beide Seiten. Der Kunde erhält eine hübsche Summe auf sein Konto überwiesen und der Anbieter spart sich ein Handy. Wenn man bedenkt, dass Smartphones der Spitzenklasse 1.000 Euro und mehr kosten können, macht er stattdessen mit einer Geldprämie, selbst im dreistelligen Bereich, immer noch ein gutes Geschäft.

 

Für wen eignet sich ein Handyvertrag mit Auszahlung?

Diese Art von Vertrag ist gut für Kunden geeignet, die bereits ein Handy haben, mit dem sie zufrieden sind. Es gibt viele Menschen, die mit elektronischen Geräten nicht so gut zurechtkommen. Sie sind froh, wenn sie sich an ein bestimmtes Handy gewöhnt haben. Und nun sollen sie nach 2 Jahren wieder ein neues bekommen und sich erneut mit dem komplizierten Gerät vertraut machen? Nein, da ist ein Handyvertrag mit Auszahlung wahrscheinlich die bessere Lösung.

Schließlich hält ein Smartphone in der Regel länger als 2 Jahre. Das Teil mit den größten Verschleißerscheinungen ist der Akku, der bei vielen Geräten einfach ausgetauscht werden kann. Andere Kunden können sich zum Beispiel ein neues Handy anderswo günstig kaufen und dafür vielleicht sogar die Auszahlung oder einen Teil davon verwenden.

Ein Vergleich bei diesen Anbietern lohnt sich!

Im Prinzip kann man bei vielen Anbietern einen Handyvertrag mit Auszahlung abschließen. Jedoch sind die Konditionen sehr unterschiedlich. Viele Anbieter überweisen die vereinbarte Prämie innerhalb weniger Wochen auf das Konto des Kunden. Andere wiederum zahlen den Bonus erst, wenn der Vertrag ausläuft.

Wieder andere verrechnen die Auszahlung mit der monatlichen Telefonrechnung. In diesem Fall handelt es sich gar nicht um einen echten Handyvertrag mit Auszahlung. Manche Angebote sind zeitlich befristet, andere gelten nur für Neukunden, manche aber auch für Bestandskunden. Bevor ein Kunde einen Vertrag unterschreibt, sollte er sich auf jeden Fall gründlich informieren.

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Auf den richtigen Tarif kommt es an

Bei einem Handyvertrag mit Auszahlung wäre es falsch, nur auf die Höhe der Prämie bzw. Auszahlung zu achten. Den passenden Tarif zu wählen, ist noch viel wichtiger. Wer zum Beispiel sein Handy beruflich nutzt, beispielsweise um Kunden anzurufen, sollte unbedingt einen Tarif mit Allnet Flat wählen, um hohe Telefonkosten zu vermeiden. Was nützt in so einem Fall ein Vertrag mit hoher Auszahlung, wenn jeden Monat eine saftige Telefonrechnung kommt und das Geld von der Prämie so schnell dahin schmilzt wie Schnee in der Sonne?

Andere Kunden, die mit ihrem Smartphone viel mobil im Internet surfen, sollten lieber einen Tarif mit ausreichend großen Datenvolumen wählen, anstatt auf die Höhe der Auszahlung zu achten. Ist nämlich das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen aufgebraucht, drosselt der Anbieter entweder die Surfgeschwindigkeit oder der Kunde muss Volumen nachbuchen, ein teurer Spaß.

Andere Kunden dagegen haben vielleicht noch ein älteres Handy, das zum mobilen Surfen sowieso kaum geeignet ist. Für sie wäre ein Tarif mit Datenvolumen fürs Internet reine Verschwendung, weil sie davon keinen Gebrauch machen können. Diese Kunden sind mit einer reinen Sprach Flat, eventuell noch in Kombination mit einer SMS Flat am besten bedient.

 

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn ich bereits Kunde bei der Telekom bin, dann kann man diverse Vertragsverlängerungs-Angebote (VVL-Angebote) ebenfalls mit Auszahlung bestellen. Hier ist die Boni jedoch um einiges geringer, die Angebote lohnen sich gegenüber der Netzbetreiber-Angebote meist dennoch. Die Netzbetreiber bewegen Kunden zum Bleiben, wenn bereits gekündigt wurde und wollen einen neuen Tarif aufsetzen – meist zu bestehenden Konditionen. Da sich innerhalb von 2 Jahren meist die Preisstruktur ändert, sind diese Tarife dann nicht mehr lukrativ. Die Telekom ist meiner Erfahrung nach der einzige Anbieter, der stets die neusten Tarife anbietet (zumindest hat das o2/Vodafone bei mir nie gemacht). Ich möchte zusätzlich darauf hinweisen, dass die Rufnummerportierung beim abgehenden Anbieter zwischen 25-32€ kostet, aber manchmal der neue Anbieter eine Prämie von bis zu 60€ dafür zahlt – weshalb man unter dem Strich dennoch sparen kann. Der Aufwand ist hierbei gering, man muss lediglich bei der Kündigung beim Altanbieter den Vermerk setzen, dass die Rufnummer zusätzlich zur Portierung frei gegeben werden soll und die Rufnummermitnahme dann beim neuen Anbieter unter Berücksichtigung des Kündigungsdatums nennen. Bei einer VVL ist dies nicht notwendig, da man beim gleichen Anbieter bleibt. Wem das mit der Portierung nicht zu aufwendig ist, der kann bspw. auf einen Prepaid-Vertrag oder einen Vertrag ohne Mindestvertragslaufzeit wechseln, um dann nach einer gewissen Zeit wieder zu dem Anbieter zurückzuwechseln. Für mich ist das Telekom-Netz mit Abstand das beste Netz – regional unterschiedlich, will hier keine Netzdiskussion lostreten. Grund: Nach einem Zeitraum von 1 bis 6 Monaten (je nach Anbieter) kann man dann wieder von der Neukunden-Auszahlung profitieren. Die Angebote bei einer VVL sind da wesentlich unattraktiver. Wer den regulären Preis zahlt – vor allem bei der Telekom – der muss verrückt sein. Ich habe vor gut 2 Jahren den Magenta Mobil L Friends mit einem 900€ Gerät für 150€ einmalig erworben. Die Grundgebühr ist mit 55€ vergleichsweise sehr hoch. Durch den Verkauf des Smartphones relativiert sich aber der effektive Preis drastisch. Auszahlungen sind bei vielen Händlern nicht mehr zu bekommen, da die Netzbetreiber leider entsprechende Vorgaben machen. Wer bei den Netzbetreibern bestellt, der zahlt meist die reguläre Grundgebühr + zusätzlich wie einen Ratenkauf auf die Hardware. Wer bei Händlern bestellt, der zahlt meist die reguläre Grundgebühr und nur ein Bruchteil für die Hardware, da der Händler ein Teil der Provision zum Subvensionieren der Hardware nutzt. Somit sind die Händlerpreise wesentlich attraktiver. Durch den Online-Wettkampf der Händler und Seiten, über die man das vergleichen kann, ist zudem ein Wettbewerb da. Der Händler hat meist nur eine sehr geringe Gewinn-Marge, setzt aber eher darauf, dass er viele Abschlüsse hat und aufgrund der Masse Gewinne einfährt. Denn wer teurer ist, zu dem gehen die Kunden ohnehin nicht. Wer die Hardware behalten möchte, spart daher Geld. Mit wenig Aufwand, kann man das Handy auch als neu auf ebay oder in Kleinanzeigen bestellen – dies birgt aber immer ein Risiko. Das 900€ teure Smartphone habe ich damals nur für 650€ abdrücken können, weil damals keine große Nachfrage nach den Google Pixel Geräten bestand. Weniger lukrativ sind Handyankauf-Seiten, dafür aber wesentlich komfortabler. Unterm Strich spart man immer Geld, vergleichen lohnt sich aber trotzdem 😉 Hinzu kommt, dass die Händler ihre Provision nach Provisionsstufen bekommen – teilweise auf bestimmte Tarife spezifisch. Dadurch kommt es manchmal vor, dass wenn ein Händler ein Top-Angebot fährt, er in eine andere Provisionsstufe kommt und das Angebot sogar noch besser wird. Der berühmte 2. Monat ist da sehr zu empfehlen 😉 Meistens sind gute Angebote aber schnell vergriffen oder es kommt zu keiner Aufstockung der Provisionsstufe, weshalb das Angebot max. gleichbleibend fortgeführt wird. Besonders lukrativ sind Verträge meistens kurz vor Großevents wie der WM oder der EM, weil dort meistens noch ein Trikot oder andere Prämien hinzu kommen. Ebenso sind die Angebote kurz vor Weihnachten/kurz vor Neujahr meistens besser, als über das Jahr hinweg betrachtet. Grüße aus der Insider-Szene 😉

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